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In Ansehung des Geldes, dieses großenHülfsmittcls des Handels, halten sich in die-sem Zeiträume merkwürdige Veränderungenereignet. Die Geldsortcn waren durch Gro-schen und Gulden vermehrt worden. Schonzu Anfange des i2ten Jahrhunderts prägteman zu Tours eine kleinere Dickmünze, diebey den Deutschen Turnosen hießen. Fast200 Jahre hernach (1296) fieng man zuKuttenbcrg in Böhmen an, solche Dickmün-zen zu schlagen, die man nach einem lateini-schen Worte 5) Groschen nennte. Da solcherGroschen 60 auf 1 Mark gieugen, so warein damahligcr Groschen den ztcn Thcil einesjetzigen Convcntionsguldcns Werth. Wegendes erster» Umstandes rechnete man auch langenach Schocken von Groschen.
Zu Florenz prägte man seit dem Jahre1252 golvne Dickmünzen, die man von ihremGeburthsorts Florenen nennte. Bald ließendie rheinischen Kurfürsten in Deutschland auchsolche goldne Münzen schlagen. Dies; warenGoldgüldcn, und erst seit der Mitte des
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