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deinen Beifall nicht versagt habest, will ich es nunversuchen, einige Worte der freundlichen Anspracheund Ermahnung hinzuzufügen.
Ich möchte Dich zuerst bitten, ein erweitertesund beharrliches Gefühl für die Wichtigkeit ewigerDinge in Dir zu erwecken und zu nähren — dieLehre zu beherzigen, daß wir alle dem Tage zueilen,wo wir vor dem Richterstuhle Christi erscheinenmüssen; wo auch die geheimsten Gedanken und Triebeunserer Herzen ans Licht werden gebracht werden;wo wir dem Richter über alles Fleisch Rechenschaftwerden ablegen müssen von Allem, was wir beiLeibes Leben gethan haben; und wo wir entweder dieGabe der ewigen Seligkeit empfangen werden, oderunter dem Gewichte unsers Verderbens hinabsinkenin endlosen Jammer. Zweitens möchte ich eineandere ebenso unzweifelhafte Wahrheit DeinemNachdenken empfehlen. — daß es an jenem Tageuns're Verdammung erhöhen wird, wenn wir dasWort des Herrn zwar gehört, verstanden und gut-geheißen, aber demselben den Gehorsam beharrlichverweigert haben.
Da wir allein durch Glauben und Gehorsam demgerechten Gerichte Gottes entrinnen können, undErben werden einer seligen Unsterblichkeit, so kannich den Wunsch nicht unterdrücken, daß es Dir möchtegegeben werden, zu glauben Nttd zn gehorchen.Dein Verstand ist von der Wahrheit unsrer heiligenReligion überzeugt, aber laß es nicht bei einem blosbegriffsmäßigen Glauben bewenden. Schüttle sie