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kommt mit allen Seinen heiligen Engeln zni» letztenund allgemeinen Gericht, über die Lebendigen undTodten. Matth. 13, 40—42 24, 30. 31 1. Cor.15, 25—28.*)
7. Nachdem ich so einige der Hauptlchren derSchrift von der Natnr und Lebensgcschichtc unsersHerrn Jesu Christi angeführt habe, kann ich ohnewettern Aufenthalt zu derjenigen Lehre übergehen,deren Beleuchtung dieser Brief hauptsachlich ge-widmet ist. Den Anfang soll eine sehr einfacheFrage bilden. Was konnte der große und entsprech-ende Zweck seyn, für welchen diese unendlich herr-liche Person, der Sohn Gottes, der Eins mit demVater und deshalb der ewige Jehova selbst ist — sichso wunderbar herablassen und erniedrigen sollte, daßEr unsere Natur annahm, in dieser Natur sich jedeArt von Beschimpfung und Widerspruch vonSündern gefallen ließ, und zuletzt einen grausamen
*) Es entgeht mir nicht, daß viele Versuche gemacht wer.den sind, einigen auf die Natur und den Eharackter Christisich beziehenden Stellen eine geringere Deutung zu geben,als hier geschehen ist. Anhaltende und sorgfältige Forschun-gen haben indessen, die Ueberzeugung in mir befestigt,daß die gewöhnlich angenommene Auslegung dieser Stellenim Allgemeinen die einzige ist, welche mit den Regeln wah-rer Philologie und gesunder Kritik übereinstimmt.