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Von der Nachfolgung Christi
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280 Daß der Leib Christi und die h. Schrift :c.

ihr wünschenswerth ist über alle Wünsche ihres Her-zens! Auch mir zwar wäre es süß in deiner Gegen-wart aus innigster Empfindung Thränen zu vergießenund mit der frommen Magdalena deine Füße mitThränen zu benetzen (Luc. 7). Aber wo ist dieseAndacht! Wo heiliger Thränen häufiger Erguß? Wahr-lich, bei deinem und deiner heiligen Engel Anblickmüßte mein ganzes Herz brennen, und vor Freudeweinen. Denn ich habe dich im Sakramente wahr-haft gegenwärtig, obwohl verborgen unter fremderGestalt.

2. Denn in eigenthümlicher und göttlicher Klar-heit dich erblicken, das könnten meine Augen nichttragen, sondern auch die ganze Welt würde nicht be-stehen im Glänze der Herrlichkeit deiner Majestät.Hierinnen also kommst du meiner Schwachheit zuHülfe, daß du dich unterm Sakramente verbiegest.Ich habe wahrhaftig und bete an, den die Engel an-beten im Himmel, aber ich noch im Glauben, jenehingegen von Angesicht und ohne Hülle. Ich mußmich begnügen im Lichte des wahren Glaubens, undin diesem Glauben wandeln, bis anbricht der Tagewiger Klarheit, und die Schattenbilder sich neigen.Wann er aber gekommen sein wird, was vollkommenist, wird aufhören der Gebrauch der Sakramente,sintemal die Seligen in der himmlischen Herrlichkeit