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Von der Nachfolgung Christi
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262
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I

262 Viele Güter werden verliehen denen zc. .

einzulassen. Denn es ist dieß allerhabcnste und hoch-würdigste Sakrament Genesung der Seele und desLeibes, Arznei aller geistlichen Krankheit, wodurchmeine Gebrechen geheilt, die Leidenschaften gezügelt,die Versuchungen überwunden und vermindert werden,größere Gnade eingegossen, die angefangene Tugendgemehrt, der Glaube gestärkt, die Hoffnung gekräftigt,und die Liebe angefeuert und erweitert wird (Kol. 1).

3. Denn viele Güter hast du verliehen und ver-leihest du noch öfters im Sakramente deinen Gelieb-ten, welche mit Andacht dein Mahl genießen, meinGott, der du aufnimmst meine Seele, meine Schwä-chen heilest, und alles innern Trostes Geber bist.Denn viel Trost gießest du ihnen ein wider mannich-faltige Anfechtung, und richtest fie auf aus der Tiefeeigener Verwerfung zur Hoffnung deines Schutzes, underquickest und erleuchtest sie inwendig mit neuer Gnade, daßdie zuerst ängstlich und ohne geistliche Begierde vor dei-nem Mahle sich gefühlet, nachmals, gestärkt durch himm-lische Speise und Trank, sich in einen besseren Zu-stand umgewandelt finden. Und derowegen handelstdu mit deinen Auserwählten also hausväterlich, daßsie wahrhaftig erkennen, und offenkundig erfahren, wieviel Schwachheit sie aus sich selber haben, und wasfie an Güte und Gnade aus dir erlangen, dieweil fieaus sich selber kalt, hart und andachtlos, aus dir