Viele Güter wexden verliehen denen :c. 261
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würdig und mit Andacht zu deinem herrlichen Sakra-mente hinzutreten möge! Erwecke mein Herz zu dir,und mache mich bloß der schweren Betäubung! Be-suche mich in deinem Heil, daß ich schmecke im Geistedeine Süßigkeit, welche in diesem Sakramente als ineiner Duelle verborgen liegt! Erleuchte auch meineAugen, ein so groß Geheimniß anzuschauen, und stärkemich, daß ich's glauben möge mit ungezweifeltemGlauben! Denn es ist deine Wirkung, nicht mensch-liche Kraft, deine heilige Einsetzung, nicht eines Men-schen Erfindung. Denn nichr wird Einer durch sichselbst tüchtig erfunden, dieß zu fassen und zu ver-stehen, was sogar den Scharfblick der Engel übersteiget.Was werde ich denn, ich unwürdiger Sünder, Erdeund Asche, von einem so hohen heiligen Geheimnißerforschen und fassen können? (Tit. 3.)
2. Herr, in Einfalt meines Herzens, in gutem,festem Glauben, und auf dein Geheiß trete ich zudir mit Hoffnung und Ehrfurcht, und ich glaube wahr-haftig, daß du gegenwärtig bist hier im Sakramente,Gott und Mensch. Du willst also, daß ich dich auf-nehme, und mich selber dir in der Liebe vereinige!Derhalben bitte ich deine Müdigkeit und flehe, daßmir dazu deine sonderliche Gnade möge gegeben wer-den, ganz in dir zu zerschmelzen, und zu zerfließen inLiebe, und wegen keiner fremden Tröstung mich weiter