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Von der Nachfolgung Christi
Entstehung
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Wie es nützlich ist, oft zum Tische des Herrn zn nahen. 259

matt werde, daß ich durch häufiges Gebet, Beichteund heiligen Genuß deines Leibes mich erneuere, läu-tere und entzünde, damit ich nicht etwa durch längeresEnthalten abweiche vom heiligen Vorsatz.

3. Denn des Menschen Sinne sind geneigt zumBösen von Jugend auf, und wo nicht die göttlicheArznei zu Hülfe kommt, so fällt der Mensch baldzum Schlimmeren. Es ziehet mithin das heilige Sa-krament vom Bösen und stärket im Guten. So ichdenn nun so oft säumig und lau bin, da ich das hei-lige Mahl genieße oder ausspende, was würde ge-schehen, wenn ich das Heilmittel nicht nähme und einso großes Labsal nicht suchte? Und ob ich gleich nichtjeden Tag geschickt noch wohl gestimmt bin, zu berei-ten den Tisch des Herrn, so will ich doch allen Fleißthun, zu schicklichen Zeiten die göttlichen Geheimnissezu genießen, und mich als so hoher Gnade theilhaftigzu erzeigen. Denn das ist der gläubigen Seele eini-ger vornehmster Trost, so lange sie wallet fern vondir im sterblichen Leibe, daß sie öfters, eingedenk ihresGottes, ihren Geliebten aufnehme mit andächtigen:Gemüthe (Tit. 2,1114).

4. O wundersame Leutseligkeit deiner Frömmigkeitgegen uns, daß du, Herr Gott, Schöpfer und Be-leber aller Geister, die ärmliche Seele würdigest zudir zu kommen, und mit deiner ganzen Gottheit und

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