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Von der Nachfolgung Christi
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258
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258 Wie es nützlich ist, oft zum Tische des Herrn zu nahen.

Stärke, meine Zier und mein Ruhm. Erfreue darumheute die Seele deines Knechts, da ich zu dir, HerrJesu, meine Seele erhoben habe! Ich begehre dichjetzo mit Andacht und Ehrfurcht zu cmpfahen; ichwünsche dich in mein Haus einzuführen, auf daß ichmit Zachäo möge erlangen, von dir gesegnet, undunter die Sohne Abrahams gerechnet zu werden (Luc.19). Meine Seele verlanget nach deinem Leibe; meinHerz begehret, mit dir vereiniget zu werden.

Z. Gib dich mir hin, so ist's genug, denn außerdir gilt keine Tröstung. Ohne dich kann ich nichtsein, und ohne deine Heimsuchung vermag ich nicht zuleben. Und derhalben ist mir vonnöthen, häufig zudir zu treten, und dich als Arznei meines Heils zugenießen, daß ich nicht etwa auf dem Wege erliege,wenn ich mich beraubet sehe der himmlischen Speise.Denn also hast du einstmals, barmherzigster Jesu, denWölkern predigend und mancherlei Gebrechen heilend,gesagt: Ich will sie nicht ungespeiset von mir lassen,daß sie nicht verschmachten auf dem Wege (Matth. 15).Handle also auch mit mir ansetzt, der du dich zu derGläubigen Troste im Sakrament hinterlassen hast! Denndu bist eine liebliche Erquickung der Seele, und werdich würdig genossen hat, der wird theilhaftig und einErbe sein der ewigen Herrlichkeit. Mir indeß ist noth,der ich so oft falle und sündige, so oft lässig und