Daß GotteS große Gütigkeit und Liebe im Sakramente ?c. 2H5
o daß meine Ungerechtigkeit nicht widerstehen möchte!(Joh. 4, 1 — 42.)
2. O allersüßcstcr und allgütigstcr Jesu, wie großeEhrfurcht und Danksagung sammt ewigem Lobe gebübrtdir dafür, daß ich empfangen mag deinen heiligen Leib,deß Würdigkeit auszureden keiner der Menschen mächtigerfunden wird! Allein was soll ich gedenken bei diesen:Mahle, beim Hinzutreten zu meinem Herrn, welchengebührend zu verehren ich nicht vermag, und dennochandächtig aufzunehmen begehre? Was soll ich Besseresund Heilsameres gedenken, als mich selber gänzlich zudemüthigen vor dir, und deine unendliche Güte übermich zu erhöhen? Ich lobe dich, mein Gott, und er-höhe dich ewiglich. Ich verachte mich, und unterwerfemich dir in die Tiefe meiner Niedrigkeit.
Z. Siehe, du bist der Heilige unter den Heiligen,und ich ein Unflath unter den Sündern. Siehe, duneigest dich zu mir, der ich nicht würdig bin, zu diraufzublicken. Siehe, du kommst zu mir, du willstmit mir sein, du ladest mich zu deinen: Mahle. Duwillst mir geben himmlische Speise und das Brod derEngel zu essen, kein anderes fürwahr als dich selber,das lebendige Brod, der du vom Himmel hernieder-gestiegen bist, und gibst der Welt das Leben.
4. Siehe, woraus die Liebe hervortritt! Welcheine Leutseligkeit leuchtet da! Wie große Danksagungen