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Von der Nachfolgung Christi
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Daß die Gnade Gottes sich nicht vermischet ic.

Dre» unv fünfzigstes Kapttel.

Daß die Gnade Gottes sich nicht vermischet mit denen,die irdisch gesinnet sind.

t. Mein Sobn, köstlich ist meine Gnade; nichtläßt sie sich vermischen mit fremden Dingen, noch mitirdischen Tröstungen. Wegwerfen mußt du also alleHindernisse der Gnade, so du deren Eingießung zuempfangen wünschest. Suche dir einen heimlichen Ort!Wohne gerne allein mit dir! Suche keines MenschenUnterhaltung, sondern vielmehr geuß aus zu Gott einandächtig Gebet, auf daß du behaltest ein zerschlagenGemüth und ein reines Gewissen! Die ganze Weltschätze für nichts! Die Beschäftigung mit Gott zeuchallen äußern Dingen vor! Denn du kannst nicht mirobliegen, und im Vergänglichen gleichermaßen dich er-götzen. Von Bekannten und theuren Freunden mußtdu dich entfernen, und von allein zeitlichen Troste dasGemüth abgeschieden halten. Also ermahnet der hei,lige Apostel Petrus, daß die Gläubigen Christi sichhalten sollen als Fremdlinge und Pilgrimme in dieserWelt (i Petr. 2).

2. O wie große Zuversicht wird ein Sterbenderhaben, den keines einigen Dinges Begierde festhältin der Welt! Aber solch ein von Allein abgesondert