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Von der Nachfolgung Christi
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216 Wie ein trostloser Mensch sich in die Hände :c.

nützlich, daß Schmach mein Angesicht bedeckt hat, da- >mit ich dich vielmehr als die Menschen zum Trostesuche. Ich habe daraus auch gelernet, dein unerforschtlichcs Gericht zu scheuen, der du den Gerechten heim-suchest mit dein Gottlosen, doch nicht ohne Billigkeitund Gerechtigkeit.

5. Ich sage dir Dank, daß du nicht verschonethast meiner Uebelthaten, sondern mich zerschlagen mitbittern Streichen, Schmerzen zufügend und zusendendBedrängnisse von außen und innen. Niemand ist, dermich tröste von Allen, die unter dem Himmel sind,ohne du, Herr mein Gott, himmlischer Arzt derSeelen, der du schlagest und heilest, abführest zurUnterwelt und zurücke führest. Deine Züchtigung übermir und deine Ruthe selbst wird mich lehren (Ps.t19, 65 — 80).

6. Siehe, geliebter Vater, in deinen Händen binich, unter die Ruthe deiner Zucht beuge ich mich.Zerschlage meinen Rücken und meinen Hals, daß ichbeuge nach deinem Willen meine Verkehrtheit! Machmich zu einein frommen und demüthigen Jünger, wiedu es wohl pflegest zu thun, daß ich wandele nachjedem deiner Winke! Dir befehle ich mich und all dasMeine zur Züchtigung; besser ist's, hie ergriffen zuwerden, denn in Zukunft. Du weißt Alles und Je-des, und nichts entgehet dir im menschlichen Gewissen.