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Von der Nachfolgung Christi
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192
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192 Daß der Friede nicht auf Menschen gestellt werden darf.

verlassen werden, und ganz und gar nichts erscheinen,so kann ich nicht innerlich befriedigt und befestigetwerden, noch geistlich erleuchtet, noch auch völlig dirvereiniget (Luc. 15).

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Zwei und vierzigstes Kapitel.

Daß der Friede nicht auf Menschen gestellt werden darf.

1. Mein Sohn, wenn du deinen Frieden aufirgend eine Person stellest, weil sie mit dir empfindetund nachsichtig ist gegen dich, so wirst du unbeständigund verwickelt sein. Hast du aber deine Zuflucht zuder Wahrheit, die immerdar lebet und bleibet, sowird's dich nicht betrüben, wenn ein Freund dich ver-laßt oder stirbt. In mir muß eines Freundes Liebestehen, und um meinetwillen mußt du lieben Jeden,der dir in diesem Leben gut und gar theuer erscheint,^hne mich gilt und dauert keine Freundschaft, nochgibt es eine wahre und reine Liebe, die ich nicht zu-sammenfüge. Dermaßen mußt du gestorben sein solchenZuneigungen geliebter Menschen, daß du, so viel andir ist, ohne alle menschliche Genossenschaft zu seinbegehren möchtest. Um so viel mehr nahet sich derMensch Gott, um so weiter er zurücktritt von allein