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Von der Nachfolgung Christi
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150 Daß man in Gott ruhen müsse über alle Güter zc.

aus seine Hand, und reiße mich Elenden heraus ausaller Angst! Komm, komm! Denn ohne dich habe ichkeinen frohen Tag noch Stunde, denn du bist meineFröhlichkeit und ohne dich ist mein Tisch leer. Ichbin elend, u»d gewissermaßen eingekerkert und mitFesseln beschwert, bis du mich erquickest durch dasLicht deiner Gegenwart, und mich der Freiheit schenkest,und mir dein freundlich Antlitz zeigest.

5. Mögen Andere an deiner statt Anderes suchen,was ihnen nur beliebt, mir gefällt indessen nichts An-deres, noch wird mir was Anderes gefallen, als nurdu, mein Gott, meine Hoffnung, mein ewiges Heil.Ich werde nicht schweigen, noch zu flehen aufhören,bis deine Gnade zurückkehret und du mir inwendigzusprichst. —

6. „Siehe, hier bin ich! Siehe, ich komme zudir, weil du mich angerufen hast! Deine Thränen unddas Verlangen deiner Seele, deine Demüthigung unddie Zerknirschung deines Herzens haben mich geneigerund zu dir geführet."

7. Und ich sprach: Herr, ich habe dich gerufen,und habe begehret, dein zu genießen, bereit, alle Dingeum deinetwillen zu verachten. Denn du haft michzuvor erwecket, daß ich dich suchen möchte. Sei der-halben gepriesen, Herr, der du diese Güte an deinemKnechte gethan hast nach der Fülle deiner Barmherzigkeit!