Daß eS süß ist, bei Verachtung der Welt zc. 125
zu dienen herabgelassen, und daß du verheißen haft,dich selber demselben schenken zu wollen (Match. 6, 1l).Hebr. 1. Tit. 2, 11—14).
4. Was soll ich dir geben für all diese viel tau-send Güter? Ach daß ich dir dienen könnte alle Tagemeines Lebens! Daß ich nur einen einigen Tag wür-digen Dienst zu gewähren genügen möchte! Wahrlich,du bist würdig jedes Dienstes, jeder Ehre, ewigenLobes. Wahrlich, du bist mein Herr, und ich deinarmer Knecht, der ich aus allen Kräften dir zu dienengehalten bin, auch niemals in deinem Lobe darf über-drüssig werden. Also will, also verlange ich's, undAlles, was mir gebricht, wollest du gnädiglich ersetzen!(I Petr.5, 6—11.)
5. Es ist eine große Ehre, ein großer Ruhm, dirzu dienen, und Alles um deinetwillen zu verachten.Denn die werden große Gnade haben, die freiwilligsich deinem allerheiligsten Dienste unterworfen haben.Die werden den süßesten Trost des h. Geistes finden,welche um deiner Liebe willen alle fleischliche Ergötzungwegwerfen. Die werden große Freiheit des Gemüthserlangen, welche um deines Namens willen den engenWeg einschlagen und alle weltliche Sorge daran geben.
6. O angenehme und erfreuliche Knechtschaft Got-tes, wodurch der Mensch wahrhaft frei und heiligwird! O heiliger Stand geistlicher Diensibarkeit, wel-