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Daß Alles auf Gott als aus das letzte Ziel :c.
sein. Aus dieser Bestrebung wird dein Begehren ge-reiniget, welches oftmalen übler Weise zu sich selbstund zu den Creaturen umgebcugt ist. Denn wenndu dich selbst in einigem Dinge suchest, so nimmst duvon Stund an in dir selber ab und wirst dürre. Dcr-halben so beziehe alle Dinge vornehmlich auf mich,weil ich's bin, der alle Dinge gegeben hat! Also be-trachte jedes Einzelne als aus dem höchsten Gute flie-ßend, und darum ist Alles zu mir als zu seinem Ur-sprung zurückzuführen!
Z. Aus mir schöpfet Klein und Groß, Arm undReich als aus der lebendigen Quelle lebendiges Wasser,und die mir frei und willig dienen, werden Gnadeum Gnade empfahen. Wer aber außer mir sich rüh-men, oder in einigem eigenen Gut sich ergötzen will,der wird nicht befestiget werden in lvahrer Freude,noch in seinem Herzen erweitert, sondern vielfältigbehindert und beenget werden. Derhalben mußt dudir selbst nichts Gutes zuschreiben, noch irgend einemMenschen Tugend beimcssen, sondern Alles gib Gott,ohne welchen der Mensch nichts hat. Ich habe Alles gege-ben, ich will Alles wieder haben, und mit großer Strengeerfordere ich die Danksagungen (l Kor. 4, t — 7).
3. Dieß ist eine Wahrheit, wodurch die Eitelkeitdes Ruhmes verscheucht wird. Und wenn die himm-lische Gnade und die wahre Liebe eingehet, so wird