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Von der Dankbarkeit für die Gnade GotteS.
und schreibe dir zu, was dein ist! Das heißt: Erstatte ^Gott Dank für die Gnade, empfinde aber, daß alleindir die Schuld und würdige Strafe für die Schuldzugehöre! (Pf. 1j8.)
4. Schicke dich immer zum Niedrigsten, so wird !dir das Höchste gegeben werden, denn das Höchstebestehet nicht ohne das Niedrigste! Die höchsten Heiligen
bei Gott sind die niedrigsten bei sich selbst, und um soherrlicher, je demüthiger sie in sich find. Voll Wahrheitund himmlischer Herrlichkeit sind sie nicht eitler Herr-lichkeit begierig. In Gott befestigt und gegründet,können sie in keiner Weise hochmüthig sein. Undwelche Gott Alles zuschreiben, was sie nur Gutesempfangen haben, die suchen nicht Ruhm von einander,sondern wollen nur den Ruhm, der von Gott alleinist (Joh. 5, 44), und begehren, daß Gott in ihnenund allen Heiligen gepriesen werde, und trachten ebendarnach allezeit (Joh. 3, 27 — 36).
5. Dcrhalben sei dankbar für das Geringste, unddu wirst würdig. Größeres zu empfahen! Laß dir dasGeringste auch für das Größeste sein, und das Ver-ückNebpr achte für eine ionderliche Gabe! 28enn mandie Würdigkeit des Gebers ansiehet, so wird keineGabe klein oder allzu schlecht erscheinen. Denn dasist ja nicht klein, was vom allerhöchsten Gott geschenketwird. Ob er gleich Strafen und Züchtigungen gibt.