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Von der Nachfolgung Christi
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Vom innerlichen Wandel.

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habt, und du willst Alle zu Freunde und Wohlthäternhaben? Woher wird deine Geduld gekrönet werden,so dir nichts Widerwärtiges begegnet? So du nichtsWidriges willst ausstehen, wie wirst du Cbristi Freundsein? Leide mit Christo und für Christum, so du mitChristo herrschen willst! (Rom. 8,17. 18.)

6. Wärest du einmal vollkommen eingegangen indas Innere Jesu, und hättest nur ein wenig von sei-ner brennenden Liebe geschmecket, alsdann würdest ^dunicht sorgen um den eigenen Vortheil oder Nachtheil,sondern mehr dich freuen der zugefügten Schmach,weil die Liebe Jesu macht, daß ein Mens«? sich selbstverschmähet. Ein Liebhaber Jesu und der Wahrheit,und ein wahrer, innerer, von ungeordneten Neigungenfreier Mensch kann sich frei zu Gott kehren, und sichim Geiste über sich selbst erheben und im Genusse ruhen.

7. Wem alle Dinge schmecken, wie sie sind, nichtwie sie genennt und geschätzt werden, der hat denrechten Geschmack, der ist wahrhaft weise und mehrvon Gott gelehret, denn von Menschen. Wer voninnen weiß zu wandeln und die Dinge ein wenig vonaußen abzuwägen, der suchet nicht Oerter, noch er-wartet er Zeiten, andächtige Uebungen zu halten. Eininnerlicher Mensch sammelt sich bald wieder, weil ersich nimmer ganz in die äußern Dinge verliert. Ihnhindert nicht äußerliche Arbeit noch andere zur Zeit