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Vom innerlichen Wandel.
ein Pilgrim und Fremdling, und kannst dereinst keineRuhe finden, du seiest denn mit Christo inniglich ver-einigt (Hebr. 4. — 13,14).
4. Was siehest du dich hie um, da es doch nichtder Ort deiner Ruhe ist? Im Himmlischen muß deineWohnung sein, und gleich als im Vorbeigehen ist an-zusehen alles Irdische. Alle Dinge gehen dahin unddu gleicherweise mit ihnen. Siehe zu, daß du nichtdran hangen bleibest, auf daß du nicht gefangen wer-dest und umkommest! Bei dem Allerhöchsten sei deinDenken, und dein Flehen sei zu Christo gerichtet ohneUnterlaß? Verstehest du nicht, tiefe Betrachtungen an-zustellen über Hohes und Himmlisches, so ruhe imLeiden Christi, und wohne gern in seinen heiligenWunden! Denn wenn du andachtiglich zu den Wun-den und köstlichen Malzeichen Jesu deine Zufluchtnimmst, so wirst du große Stärkung in Trübsal em-pfinden, und nickt viel achten der Menschen Gering-schätzungen und leichtlich ertragen die Worte der Ver-kleinerung (Phil. 3, Z0. Z l).
5. Christus war auch in der Welt von den Men-schen verachtet, und in der größten Noth von seinenFreunden und Bekannten unter Schmach und Hohnverlassen. Christus hat wollen leiden und verachtetwerden, und du wagst es, dich über etwas zu bekla-gen? Christus hat Widersacher und Widersprecher ge-