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men, erkannten den Erzherzog Ferdinand fürden Nachfolger des Kaifets Matthias, und erwurde auch (1617 Jun.) schon gekrönt.
Wenn einige von den böhmischen Stamden gegen Ferdinands Erbfolge Einwendun-gen machten, so waren diese Einwendungeneine Wirkung ihrer Besorgniß, daß Ferdi-nand, als ein eifriger Verehrer des katho-lischen Glaubens, ihrer Neligionsfrcvhcitnachthcijig seyn würde. Seine MutterMarie, eine bayrische Prinzessin, ließ sichvon ihrer Frömmigkeit so weit treiben, daßsie, nach dem Tode ihres Gemahles, sichin ein Kloster begab. Weil sich unter denBürgern von Gratz, der Hauptstadt vonSteycrmark, und der Residenz dieser crz-herzoglichen Linie, viele Lutheraner befan-den, so schickte die Marie ihren zwölfjähri-gen Sohn, um ihn von den Ketzern zu ent-fernen, nach Bayern, zu ihrem Bruder,dem Herzoge Wilhelm, unter dessen Auf-sicht er bis in sein achtzehntes Jahr erzo-gen wurde. Seine Lehrer waren Jesuiten.Auch wurden ihre Grundsätze von ihm soeingesogen, daß er, als er die Negierung
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