Druckschrift 
1 (1800)
Entstehung
Seite
85
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Von Großen.

Lf

erhalten, denjenigen Winkel, um welchen er zu großist, abziehen (sublrahiren), und 2) zu einem spitzigenWinkel, um einen rechten zu erhalten, denjenigen Win-kel hinzulhun (addiren), weicher daran fehlt.

Figur 1. <?. l. ist ein stumpfer winrel, durchdie Fällung der Pcrpcndikularlinie X. findet man, daßer um den Winkel X kl !> größer scy, als ein rechter.Denn der Winkel >Z kl l X kl l L kl X oder gleicheinem rechten Winkel.

Figur 2. der Winkel X XI Xl ist spitzig, denn er istUM den Winkel Xl X! O kleiner als ein rechter.

Der Winkel X X! -t- Xl X! L> einem rechtenWinkel X Xl 0.

§. 59-

Viele Wahrheiten oder Lehrsätze der M-ßkunst sindan sich selbst so klar und begreiflich, daß sie keine» Be-weises bedürfen. Man nennt sie Grundwahrheiten oderGrundsätze (Axiome), weil in ihnen der Grund der Be-weise bcy etwas schwcrcrn oder wenigstens zusommeuge-sctztsrn Sätzen, in der Folge liegt, oder weil aus den-selben die Beweise der übrigen hergeleitet werden. Fol-gende gehören hierzu.

z) Gleich lange, gerade Linien, decken einander, altediese Linien, sind einander selber gleich.,

I z s)Zwey