Druckschrift 
Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
455
Einzelbild herunterladen
 

Anhang zum -chen Theile. 45;

gleiche und mit einander verbundene kupferne Gefäßegebracht, die 22 Unzen Wasser hielten. Zwey Gefäßeaus Blech, wovon jedes 22 Unzen Wasser hielten, wa-hren auf diese Weise gestellt, daß sie zu gleicher Zeit diebeyden ersten Gefäße aufnehmen konnten, welche indieses Wasser getaucht, dasselbe an den Rand der ble-iernen Gefäße hob, indem sie sodann selbst bedeckt wa-rcn. Die blecbernen Gefäße hatten die Temperatur von»59,5° Fahrenh. Ich tauchte die kupfernen Gefäße zu,>170, hinein, und bemerkte die Erhitzungen dcrbey-den Mengen Wasser mit Thermometern, wovon jederiÄmd wirklich in Zehmhcile getheilt war. Das Resultataus vielen ähnlichen Versuchen, die mit einander über-einstimmten, und wobey ich alle Ursachen zum Irrthumsorgfältig entfernt hatte, ist; daß die Warme, welchedas Gefäß so die dephlosiistlsirte stuft enthält, mit-theilte, o, 2" größer war, als die Wärme, welche dasGefäß mit gcm. Luft mitgetheilt hat. Dieser Unter-schied fand im Mittelpunkte des Wassers, so wie aufder Oberfläche Statt, und wenn die blccherncn Gefäße einerley Grad der Wärme mit dem Zimmer hatten, sodauerte er etwa 12 Minuten, nachdem die kupfernenGefäße weggenommen waren/' Dr. Cck'UwflU'd er-wähnt der beyden lcztern Umstände, um mir zu zeigen,daß diese Versuche, nicht den Ursachen zum Irrthum,die ich bey den ersten von derselben Gattung gefundenhatte, unterworfen waren; dies ist wahr: wenn manihnen aber zuvorkömmt, so findet sich der Unterschied dermitgetheilten Wärme um die Hälfte geringer.

Der zweyte Brief des Dr. Crawfori) ist vom iztcnNov. ich fragte ihn ob er wollte, daß ich obiger Ver-suche Erwähnung thäte; welches er erlaubte, und zu-setzte: ,Jcv werde Ihnen auch verbunden sey, wenn Siesagen wollen, daß ich bald eine neue Ausgabe meiner

Ff 4 Ver--