Von dem elektrischen Flm'dmn. 40z
len, lind verbreitet sich über die Platte. Die ersteMenge, welche hier ankömmt, drückt hier alle ihreStrahlen, durch das Absetzen ihrer elektrischen Mate-rie ein; und wenn dieser Theil der Platte gepudert wird,so zeigt er dem Auge eine eben so dicke, und mit Fadenunterwcbte Einfassung, als das Liusgefadniete ist,womit man die Traucrmanschetren einfaßt. Wenn diePlatte von diesen ersten Strahlen hinlänglich geladenist, so widersteht sie, noch mehr anzunehmen, und indemsodann das elektrische Fluidum, welches sich in der Ba-sis anhäuft, dem nachfolgenden widersteht, so macht es,daß dieses in Bündeln ausspringt, welche von demKörper auf eine gewisse Höhe ausfahren, und sich andie Platte ansetzen; sie in einiger Entfernung von demKörper zu berühren anfangen, und sich von da in Strah-len, wie man die Sonne abzubilden pflegt, ausbreiten.Diese beyden Gattungen von Strahlen (knlsrz) mitallen coneentrischen Modifikationen, welche ihr Grunderleidet, und sie selbst erleiden können, machen dieSchönheit der positiven Figuren und ihren unterschei-denden Charakter aus.
§. 506.
Bey dem Niederfallen dieser Gattung von Bü-scheln aufdie nichtlcitcndePlatte, erlcidetder ursprüng-liche Grund der Figuren sowohl oben als unten, ver-schiedene Modifikationen, wovon folgende die vorzüglich-sten sind. 1. Die dicker gewordene Einfassung erstrecktihren Einfluß auf den ursprünglichen Grund weiter, unddehnt also sowohl die negative Zone aus, die sie ein-schließt als die positive, welche diese an der äußern Seitebegranzt. 2. Dieselbe Wirkung findet unten in Absichtdes Grundes Glatt, und das positive Gewölk, wel-ches durch die Wirkung der obern Einfassung durch die
C c 2 Platte