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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
398
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598 II. Abtheilung. IN. Kapitel.

lich, dem, was um die Belegnilgen herum vorgeht;dieses will ich erklären, indem ich erst eines der allge-meinen Gesetze dieser Phänomene vortrage.

§. 502.

Wir sind gewiß, daß überall wo der HalZstaubsich ansezt, der Zustand der Platte positiv ist, und daßhingegen alle Theile die keinen aufnehmen, negativ sind.Aber diese Symptome zeigen nicht einzig den Zustand derbepuderten Oberfläche an; weil der Funken sie nichtallein modifieirt hat, und die beyden Flächen der Platteeinander so nahe sind, daß sie immer gemeinschaftlichauf den Staub wirken: so, daß dieser durch die SuuiiNie der beyden Zustände, welche durch die Verschieden-heit in dem Abstände der Oberflächen modifieirt ist, be-stimmt wird. Es sezt sich also nicht auf die Theile dernicht leitenden Oberfläche, welche die meiste elektrischeMaterie besitzen, der Staub im größten Ueberfiussean; sondern auf die, wo die Anhäufung davon am wenig-sten durch eincBeraubung der entgegengeseztenScite aufge-hoben wird. Da gewisse Charaktere der Figuren michdieses Gesetz vermuthen ließen, so machte ich cinePiattevon schwarzem Lack, die groß genug war, um als Klei-frische Platte zu dienen; und nachdem ich sie geladenhatte, puderte ich sie von beyden Seiten. Die von denBelegungen bedeckten Theile zeigten nur ein verwirrtesGewölk, mit kleinen Sternen auf der positiven Seiteund kleinen Flecken wie Perlen, auf der negativen,durchstreuet. Dieselben Gewolke mit bloßen zufälligenVeränderungen in ihrer Form, äußerten sich, wenn ichnach der Entladung puderte; und es fanden sich nureinige kleine Sterne auf der negativen Seite, undeinige Perlen auf der positiven. Dieselben Erscheinun-gen nun, habe ich in den Theilen der Figuren bemerkt,

welche