Von dem elektrischen Fluidum. 241
zeige sich ändert. Diese Größe, welche die Wirkungdes Einflusses des Körpers oder eines jeden andern Thei-les des Apparats, auf die Kugeln selbst ist, muß manimmer zur Anzeige der Kugeln in ihrer vorigen Lage zu-setzen. Denn der Einfluß eines Körpers auf die Kugelnseines Elektrometers verhindert jederzeit die Wirkung,wovon ich jezt reden will.
§. ZZ5.
Ich nehme erst den Fall an, wo der Körper demein solches Elektrometer zugehört, positiv elektrisier ist,d. i. durch eine Vermehrung der Menge seines elektri-sehen Fluidums oder bloß durch Vermehrung der aus-dehnenden Kraft dieses Fluidums. Sobald man dieKugeln außer allem Einfluß annimmt, so ist die einzigeUrsache ihres Ausemandergehens, eine Menge von elek-trischem Fluidum , das aus dem elektrisirten Körperin sie tritt. Es kann aber davon nur nach Verhältnißseiner ausdehnenden Kraft in dem Körper, dem siezum Elektrometer dienen, in sie treten. Wenn dieserKörper elektrisches Fluidum aufnähme, zu gleicher Zeitaber ein benachbarter negativer Körper ihm in demsel-ben Verhältniß fortleitendes Fluidum raubte, so wür-den die Kugeln sich gar nicht bewegen, weil die ausdeh-nende Kraft des elektrischen Fluidums in dem Kör-per sich nicht verändert hätte. Hieraus entspringt, daß,obgleich jede elektrische Bewegung, und also auch diebey unsern Kugeln, unmittelbar nur Beziehung auf dieMengen der elektrischen Materie oder auf die Tüch-tigkeiten des elektrischen Fiuidums hat, welches ichin einem der folgenden Abschnitte beweisen werde; dieElektrometer des Apparats, wenn sie in der oben beschrie-benen Lage sind, sich nur durch die Veränderungen derausdehnenden Kraft des elektrischen Fluidums inLe Luc» Meteorologie. Q den