Von dem elektrischen Flm'dum. 2^9
auf isolirenden Füßen von derselben Höhe stehen. DieseScheiben theilen sich in zwo Gruppen, jede uns z; siesind aus abgesonderte Bretter gestellt, wo man ihnen urc-ter einander die gehörige Entfernung geben kann, unddurch diese in dreyen gemeinschaftliche Grundflächen kannman ihre Gruppen entfernen, oder nahern. Vier kleinemetallische Stäbchen, deren Ende in einen Ning gcdre-het ist, und welche auf gläsernen Stäbchen so befestigtsind, daß sie zusammen ein I'bilden, werden von isoli-renden Füßen getragen, wo das andre Ende des gläser-nen Stäbchens in ein Charnier greift. Diese metalleneStäbchen sind bestimmt, leitende Verbindungen zwischenden Scheiben jeder Gruppe zu veranstalten, wenn es nö-thig ist: es sind ihrer zwo auf jedem Brette, und durcheinen seidenen Faden, kann man sie an die Scheiben be-festigen, oder nach Gefallen wegnehmen: ich werde dieseStäbchen bloß die Verbindungen nennen. Endlich hatjede Scheibe ein Elektrometer; aber dieser lezte Theildes Apparats erfordert eine nähere Beschreibung.
H. Z2 8.
Ich habe im vorigen Abschnitt gesagt, daß meineElektrometer nicht die Menge der elektrischen Mate-rie, welche den Uedcrschuß oder Mangel eines eleklri--sirten Leiters ausmacht, noch folglich die Vermehrungoder Vermindrung der Dichtigkeit seines elektrischenFluidUMs anzeigen, sondern bloß die Modifikation,welche die ausdehnende Kraft dieses Fiuidums erlei-det. Indeß ist die Beschaffenheit dieser Elekirometermit den gewöhnlichen Eiektroskrpen einerley; es sindfrey aufgehängte Kugeln, welche durch eine oder die an-dre Art der beyden Elektrisirnngen sich entfernen, undfolglich hierinn und in der unmittelbaren Ursache ihrerBewegungen, den kleinen Kugeln, weiche Lord Mahon
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