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Erster Theil (1787)
Entstehung
Seite
193
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Von dem elektrischen Fluidum. 19)

krischt'Fluidum existirt durch Ursachen, die keine Be-ziehung auf diese Substanzen haben. Wenn es sich aber,auf welche Art es auch sey, bey einem nicht leitendenKörper befindet, und mit einem seiner Punkte in Berüh-rung kömmt; so nimmt dieser Punkt so viel davon auf,als er aus dieser Quelle annehmen kann; er theilt aberden benachbarten Theilen, gar nicht oder nur sehr lang-sam davon mit. Daher lassen die nicht leitenden Sub-stanzen nur langsame Veränderungen in den leitendenKörpern zu, welche aus dem, den benachbarten Sub-stanzen gemeinschaftlichen elektrischen Zustande gerissensind, indem man hier entweder elektrisches Flmdum an-häufle, oder ihnen einen Theil von dem, was sie mitdiesen Substanzen gemeinschaftlich hatten, entzog- Da-her must man, um einer nicht leitenden Flache, elek-trisches Aluchmn mitzutheilen, entweder dessen Quelleauf alle Punkte dieser Flache leiten oder einfacher, sieMit einer leitenden Platte bedecken, welche nun daselektrischen Flmdum überall zugleich zulaßt. DiesePlatte, welche man Belegung nennen kann, ist ausderselben Ursache nöthig, um auf einmal eine gewisseMenge elektrisches Fluidum einer nicht leitenden Flä-che zu rauben.

§. 280.

Aus dieser Eigenschaft der nicht leitenden Sub-stanzen, das elektrische Fluidum au dem Orte selbst,wo eS ankömmt, so zu sagen einzuschläfern, entspringtferner i. daß es sich in gewissen Fallen, auf einer Seiteeiner nicht leitenden Platte sehr anhäufen kann, . daßes hier sehr lange verbleibt, wenn die umgebende LuftNicht mit wasserigten Dünsten vermischt ist, endlich,daß, wenn es auf einmal diese Oberfläche verlassen muß>welche immer mit ihrer Bc 'irgUNg bedeckt ist, sein Stromweit duchter ist, als er in irgend einem Fall seyn könnte,Lc Lücs MctcowtoW- ^