2 Veranlassung zu diesem Werke.
ich darin noch immer Dunkelheiten fand, die mir, alledarüber gegebene Erklärungen nicht zu heben schienen.Da ich sie aber aufs neue nach dem, von Hr. Vdltaentdeckten Gesetze, betrachtete, so glaubte ich hier einegewisse Analogie mit den Phänomenen der Wasscrdampfewahr zu nehmen, und dies erneuerte meinen ganzenEifer, für diesen so wichtigen Zweig der Naturlehre.Wie Hr. Vblta 178". selbst nach London kam, so ver-sähe ich mich, unter seiner Aufsicht, mit dem nöthigstenApparat, um diese Theorie, welche mir so vieles Lichtüber die elektrischen Erscheinungen zu vcrbreüen schien, zubegründen.
Da ich mich diesen Versuchen überließ, sahe ich dieArbeit, worein sie mich verwickelten, nicht voraus. Ichhatte zwar meine ganze Muße von dem Sommer 178^.an, bis zum Frühling 178z. darauf verwandt, aber nochnicht einmal den vorzüglichsten Apparat, zu dem Gradevon Vollkommenheit gebracht, dessen ich ihn fähig hielt.Inzwischen war ich auf verschiedene neue Gattungen vonVersuchen gerathen, die sich bey der Wärme nicht fort-setzen ließdn , weil die Luft im Sommer nie so sehr vonWasserdünsten frey ist, als zuweilen im Winter. Ichmußte also meine Versuche abbrechen, und gieng wiederan mein Werk, über die Meteorologie« Dieses schriebich von neuem in Form von Briefen an Hr. de laPfticp,weil ich mich vorzüglich mit diesem Gelehrten zu Pa-ris, über die darin enthaltenen Gegenstände, unter-redet hatte.
Wie