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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
Entstehung
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giebt; und was den Mann am Hofe oder den Ge-lehrten anlangt, der sich, weil er auf der Erde nichtszu thun hat, mit seinen Spekulationen über die Fix-sterne hinaus verliert, der meint es in der That soböse nicht als Sie wohl glauben. Sein Geist ist bloßder Religion satt, so wie solche den einen Tag wie denandern für Hohe und Niedrige aufgetragen wird, under wünscht sie nun auch einmal a la oder mit

einer Laues au clialüs zu genießen. DicS ist die na-türliche Folge der Seclenüppigkeit, die zuletzt aus demvielen Untersuchen und Genießen entsteht; die zärtli-chen spinnen die Religion in einem empfindsamen Ro-man aus, und die stolzen Weisen können sich nichtentschließen, mit dem Pöbel eincrlcy Gott zu glauben.Aber im Grunde sind cS Gottes verwöhnte Geschöpfe,die sich recht gerne bedeuten lassen, sobald sie seineHülfe nöthig haben. Ich habe einen der kühnsten undfeinsten unter ihnen gekannt; der Himmel nahm ihmdas Weib, woran seine Seele hing, ein liebes vortreff-liches Geschöpf, und nun fing er an, an ein ewigesLeben zu glauben, weil er den Gedanken nicht ertra-gen konnte, daß eine so edle Seele auf ewig für ihnvc-rnichtet, auf ewig von ihm getrennet sehn sollte. Ichhabe hernach oft mit ihm über diese seine Verände-rung gescherzt, und ihn gefragt: ob die Religion nichtvortreffliche Hausmittel habe? Der simple Trost:er ist bei Gott, hat schon mehr Kummer in derWelt gcstillct, als alle Feinheit der Metaphysik.