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Helden oft einerlei Beiwort; ein Gleiches thun unsrcalten deutschen Dichter, die den Homer nie gelesenhaben. Es ist immer
Wolf Dictcrich der mildeDer kühne BernerDer Kaiser reicheDer frcisslichc Than;und wenn ich mir vorstelle, daß beider ihre Lieder derGesellschaft vorgesungen wurden, so mußte es dem Be-griffe der Zuhörer sehr zu statte» kommen, daß diehandelnden epischen Personen allezeit unter einerleiEharactcr erschienen. Auf der Bühne thut einerleiKleidung eben die Wirkung, die hier einerlei Beiwör-ter thun. Der milde Wolf Dictcrich ist gewiß ineben dem Geschmack wie pius Geusas; und der Bechervon Golde wohlgcthan, oder die Magd wohlge-than hat sehr viel ähnliches mit Homers öfterem
evejiv
lv. I. B. Michaelis an Moser.
Halberstadt, d. 26. Jan. 1772.
Thcucrster Herr Zustizrath!
Möchten doch meine Bemühungen, wovon ichIhnen hiermit den ersten Versuch zu überschicken dieEhre habe, nur den kleinsten Theil der gütigen Ge-sinnungen verdienen, deren Sie meine Muse würdigen.
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