plllL äs vontianee, Vous ir'avs? täit gusgu'rvl.^clisu, mon oller krers.
lll össr.
2. Goethe an Frau von Voigts.
Madamc
Man ergötzt sich wohl wenn man auf einemSpaziergang ein Echo antrifft, es unterhält uns, wirrufen, es antwortet, sollte denn das Publikum härter,untcilnchmcndcr als ein Fels sehn? Schändlich ists daßdie garstigen Rezensenten ans ihren Holen im Nah-men aller derer antworten, denen ein Autor oder Her-ausgeber Freude gemacht hat.
Hier aber Madamc nehmen Sie meinen einzel-nen Dank fiir die Patriotische Phantasien IhresVaters, die durch Sie erst mir und hiesigen Gegen-den erschienen sind. Ich trag sie mit mir herum,wann, wo ich sie aufschlage wird mirS ganz wohl,und hundcrterlcy Wünsche, Hoffnungen, Entwürfeentfalten sich in meiner Seele.
Empfehlen Sic mich Ihrem Hn. Vater, nehmenSic diesen Grus so mit ganzem Herzen auf wie ichihn gebe, und lassen sich nicht an der Ausgabe deszweiten Thcils hindern.
Madamc
Dero
Frankfurt am Mann ergebenster
d. 28. Dez. 1774. Goethe.