XXV
Nicht mit derselben Gewißheit wie bei dem übri-gen Mitgcthciltcn können wir von der Aechthcit desnun folgenden Aussatzes über Wint crlnstb urtei-len reden. Alles Urbrigc ist nach Möscr's Handschriftabgedruckt, und diese, wie das ganze Acußere der Ab-fassung, ist unverkennbar und ihm cigcnthümlich. ZuHinsicht ans den genannten Aufsatz kann der Herausg.nur sagen, er seh überzeugt, daß Moser Verfasser des-selben. Er fand sich gedruckt unter Möscr's Papie-ren neben einem andern ähnlichen Inhalts. Das Blatt,auf dem er steht, gehört zu den WcstphälischcnBeiträgen zum Nutzen und Vergnügen, inwelchen bekanntlich die meisten Aufsätze der Patrioti-schen Phantasien zuerst erschienen; es ist datirt vom5. Februar 1780. Und was das Wichtigste, die Ge-danken, die Fassung sind durchaus Möscrisch. Hatteer in dem diesem vorangehenden Aufsätze das Vergnü-gen am Tanze als aus der reinen Natur des Men-schen hervorgehend dargestellt, so hat er es hier mitVergnügungen zu thun, wie sie Zeit, Umstände, Modeerzeugten. Da verfährt der weise Mail» nicht stür-misch; er will nicht das Unmögliche; er will nur daseinmal Vorhandene, wenn es auch nicht gerade seinenBeifall hat, möglichst unschädlich machen, Schrankeund Maß zu erhalten suchen. Und so kann seinWort, das an Tacitus schönes: ust aliguicl in oon-