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Reliquien von Justus Möser und in Bezug auf ihn
Entstehung
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Zeit diese Blätter geschrieben worden, ist »»gewiß; siezeigen aber durchaus den reifen, über sich selbst unddie Welt klaren Manu. Denn dieser Humor, diesefeine Ironie, womit er sein eignes Selbst behandelt,gehen einzig aus großer, zum Eigcnthum gewordenerKlarheit hervor, die nur das reifere Alter zu gebenvermag; sie sind es vor Allem, die Moser zu demgroßen Schriftsteller machten, auf den das Vaterlandstolz ist. Wie traurig, daß es bei den wenigen Blät-tern blieb! Und doch sind sie ein unschätzbaresDocumcnt für die große Wahrheitsliebe, die hoheRechtlichkeit des Mannes, wie sie darthun, daß seineZugend schon den ausgezeichneten, auf das Ungewöhn-liche und Große gerichteten Geist ahnden ließ. Manvergleiche übrigens mit diesem Fragmente ein ähnli-ches, welches Nicolai in seine Biographie Möscr's auf-genommen hat; es findet sich dort S. 912. Wirfügen demselben die jobcn erwähnten BetrachtungenMöscr's über die Spiele seiner Nerven zu.

Seine Gedanken über Religion, und nament-lich über die christliche, hat Moser in verschiedenenSchriften wiederholt ausgesprochen; man wird aberauch die wenigen Fragmente, die wir hier mittheilcn,die in größestcr Einfachheit einige Hauptpunctc seinerAnsicht enthalten, immer noch gern lesen. Seine Re-ligion und seine Ansicht derselben war durchaus prac-

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