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Redenden, während die Halme des nahen Kornfeldeswinddurchsauselt ihm Beifall nicken. Der Gene-ralvikar aber wandte sich schweigend ab, ließ denarmen Geistlichen zu sich bescheiden und schwerseinen beleidigten Zorn fühlen; er erhielt nieauch die geringste Pfründe.
Der Leidensgefährte des Erzbischofs vonKöln, sein Kaplan Michclis, ist eine lange,nach vorn über gebeugte Gestalt, mit mar-kirten geistvollen Gesichtszügen; er entwickelte aufder Schule schon ein seltenes Talent und einenFleiß, der ihn zum besten Schüler des Gymnasiumszu Münster machte. In der Coelestine des Herrnvon Pfcilschifter für 18W befinden sich einigelyrische Gedichte von ihm, das erste so hübsch,daß es zu bedauern wäre, wenn er in seiner jetzi-gen quasi-babylonischen Gefangenschaft die Harfean den Weiden der Elbe aufhängen wollte.