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daher ein beträchtlicher Theil der preussischenArmee an die böhmische Gränze. Leopoldmußte nun einen Theil seines Heeres, dasgegen die Türken im Felde stand, hcrbeyzie»hen. Dem Kriege aber überhaupt abgeneigt,hielt er es gar nicht für rathsam, einen dop»pelten Kampf zu bestehen. Er ließ sich des»tvegen'mit dem Könige jvon Preussen in ei»ncii vertraulichen Briefwechsel ein. Dieserhatte den Congreß zu Neichenbach in Schlc,stcn (am 27. Jun. 1792») zur Folge. DieHauptpunkte waren schon nach einigen Stun»den zur Richtigkeit gebracht. Leopold solltealle türkischen Eroberungen behalten, dafüraber Galizien an Polen, Danzig und Thornan Preussen, abtreten. Dieß wollten jedochGroßbritannien und Hollgnd nicht zugeben.Sie bestanden vielmehr auf die völlige Wie«derherstellung der Pforte. Oestreich undPreussen gaben nach. Jenes machte sich(2. Aug.) verbindlich, der Pforte alles wie«der herauszugeben. Im folgenden Jahre(4. Ang. 1791) schloß es zu Szistow in Bul,garien einen förmlichen Frieden. Kraft des»selben behielt Oestreich von seinen Eroberun»gen weiter nichts, als den Bezirk von Alt»
orsowa.