Druckschrift 
19 (1808)
Entstehung
Seite
79
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geplündert und verwüstet. Die Oestrcichcrbrennten, zur Sicherheit ihres Rückzuges,selbst 42 Dörfer ab. Zm Oktober zogen sichaber die Türken wieder über die Donau zulrück.

Zu diesem Rückzüge wurden sie durch dieEroberung der Stadr Choczim, durch denPrinzen von Koburg, bewogen. Dieser ist»retchische General hatte sich schon im Früh»jähre (April 1788) in der Moldau festge»setzt. Der Hospodar Apsiianti bat ihn umseinen Beystand gegen das despotische Ver»fahren der Pforte, und der Prinz nahm hier,auf die Moldau im Nahmen des Kaisers inBesitz. Doch ein neuer, von dem Großsul»tan ernannter Hospodar trieb, von dem Tmtarchan unterstützt, die Oestrcichcr wieder ausder Moldau heraus, und die vereinigten Qestlreicher und Russen brachten fast den ganzenSommer mit Marschen zu. Endlich unter»nahmen sie (im Sept.) die Belagerung deram Dnepr liegenden Festung Choczim. ZuKoburgs kleiner, nicht aus den besten Trup»pen zusammengesetzten Armee kam eine vondem Fcldmarschall Nümanzow geführte rufst«^ sche