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die Emissarien der Kaiserin Katharina inFinnland angewendet hatten. Es kam eineDeputation der finnischen Stande nach Pe<tersburg, die sich über den König Gustavbeklagte, und gegen denselben um Schutzbath. Sie erhielt keine bestimmte Antwort.Potemkin widerrieth es, Englands und Preus-sens wegen, die finnische Empörung zu be-fördern. Sprengporten folgte jedoch denfinnischen Deputirten bald nach. Er ließ sichmit den Officicren der finnischen Armee inheimliche Unterhandlungen ein. Sie ver-sprachen ihm, das russische Finnland zu ver-lassen; dagegen sollten aber auch die Nüssennicht in das schwedische Finnland einrücken.Sprengpvrten hatte unter seinem Befehleeine kleine Abtheilung von russischen Trup,pen, die schwedische Montur trugen. ZmVertrauen auf die finnische Verschwörung,machte Katharina schon den Plan, dem Gu-stav weiter nichts, als den Königstitel, zulassen. Sie sprach daher gegen ihn im ho-hen Tone, wahrend daß ihr gutmüthigerReichsvicekanzler Ostermann die Verlegenheitseines Hofes ziemlich deutlich merken ließ.
Gustav