Druckschrift 
19 (1808)
Entstehung
Seite
32
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gen Kaiserin von Rußland unmöglich langeaushalten, und dennoch fürchtete man sich inPetersburg vor seinem Angriffe so sehr, daßdie Kaiserin ihre Sommerwohnung zu Sars-koe-Sclo verließ, daß sie sich selbst in Pe-tersburg nicht recht sicher glaubte.

Oberbefehlshaber der in der Geschwindig-keit zusammengerafften Truppen, die mandem Könige von Schweden entgegenstellenwollte, war der General Musin Puschkin,neben welchem der Großfürst Paul selbst,als Großadmiral der Onseefiotte, an demFcldzuge Theil nehmen sollte. Von der öst-lichsten Gränze des schwedischen Finnlandsbis nach Petersburg, zählt man nicht mehr,als zo Meilen. Auf diesem Wege giebt es,ausser Friedrichshamm und Wyburg, weiterkeine befestigten Oerter. Um so leichter schienGustav seinen Plan, die Residenzstadt derrussischen Kaiserin selbst zu überraschen, aus,führen zu können. Sein'Heer rückte in dreyAbtheilungen an. Da er, ohne die Zustim-mung des Reichstages, keinen Krieg führenkonnte, so vermied er, den angreifendenTheil zu machen. Daher griff auch (22.

Iun.)