20
den besser in die Mitte ihres Bezirkes ve«legt.
Gustav, der sechs Jahre lang (von 1772bis 1778) vielleicht der glücklichste Königseiner Zeit war, konnte, als er (zo. Oct.1778) einen neuen Reichstag eröffnete, zuden versammelten Ncichsständcn mit dem fr«heften Bewußtseyn sagen, daß er sie nichtzur Bewilligung neuer Auflagen, sondern zurTheilnahme an der Freude über den glückli-chen Zustand des Reiches, zusammenberufenhabe. Umständlicher schilderte ihnen dieß einevon ihm selbst verfertigte Staatschronik derverflossenen sechs Jahre, die er ihnen vor-lesen ließ. Den zweyten Tag der Eröffnungdieses Reichstags ftyerte die Geburch desKronprinzen Gustav Adolf, dem die Reichs-versammlung ein Pathcngeschenk von 300,000Thalern widmete. Den dritten Theil dieserSumme wendete Gustav dazu an, den äremern Einwohnern seines Landes die Last derAbgaben zu erleichtern.
Aber am Ende eben dieses Reichstages,der Gustavs Regentenverdienste in einem so
schö-