dürfntsst geworbene Brannteweintrlnken, feineStaatseinnahmc zu vergrößern. Schon imersten Jahre seiner Regierung (1772 Sept.)verboth er den Branntwein, der für mehrals zwey Mistionen Getvpide verzehrte. Die«seS mußte aus Polen herbeygeschafft werden,und jenes Verboth bewirkte, dAß sich im sollgenden Jahre die Einführe um 160,000 Tom»en verminderte. Aber die Nation konnteden Branntewein nicht ganz entbehren. Gmstav wollte ihn daher einer besondern Gesell«schaft überlassen. Diese sollte jährlich nichtmehr, als Zoo,000 Tonnen brennen, undvon jeder 10 Thaler Stlvermünze entrichten.Diese Gesellschaft kam jedoch, aus Mangelan Unterstützung, nicht zu Stande. Gustavverwandelte hierauf (1775) das Brannte«weinbrenncn in ein Regal. Es wurden inden Provinzen königliche Brennereyen ange«legt. Der Branntewein war wohlfeiler, unddennoch wurden die Staatseinkünfte durchdenselben beträchtlich verinehrt.
Schweden hatte in Zeit von einigen undvierzig Jahren (1722 bis 1765) über iZ8Mi!«lionen Thaler Kupfermünze in das Land gezo«
gen.