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19 (1808)
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keine lebhafte Neigung, ihre Unternehmunggen gegen die Türken zu theilen. Man suchtezwar dieser Neigung durch das Versprechen,seine Absichten auf Bayern, so wie seinesNeffen Franz römische Königswahl, zu be-fördern, eine größere Regsamkeit zu geben;allein Joseph machte sich doch zu weiter nicht«,als zum Beystande verbindlich, und diesenwollte er auch nicht eher leisten, als wennRußland von der Pforte angegriffen würde.

Zu diesem Angriffe reihte Nußland diePforte auf mancherley Weife. Bulhakow,der russische Gesandte zu Constantinopel, er-laubte sich zuweilen offenbare Beleidigungengegen den Diwan. Vergebens führte derDiwan deswegen Klage. Frankreich, welchesdurch einen Handelsvertrag ( 1786 Oct.) vonRußland gewonnen war, nahm sich der Pfortenicht weiter an. Bulhakow reihte die Feindeder-Pforte in Aegytcn, in Smyrna, in derMoldau zu Empörungen. Er verleitete grie-chische Einwohner der türkischen Provinzen^und selbst der Hauptstadt, unter dem Ver-wände der Religion, zur Auswanderung.Er mischte sich sogar in die innern Angele-gen-