Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
413
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Strafford mußte also den Weg zumNichtplatze bei, Towerhill antrete». DieserWeg führte ihn bey dem Hause seines altenFreundes, des Bischofs Land, vorbey. Straftford bath ihn um sein Gebeth, und der altePrälat ertheilte ihm, mit einer von einemTb räim,ströme untcrbrochncn Stimme, seinenletzten Seegen. Strafford setzte seinen trat»eigen Weg mit Hoheit und Würde in seinenMienen fort. Zwar entbehrte er des Tro-stes andrer, die auf der Richtbühnc sterben;er entbehrte der Achtung und des Mitleidensder Umstehenden; aber einen desto stärker»Trost fühlte er in seiner Scclcngroße. Znder Rede, die er vor seiner Hinrichtunghielt, erklärte er es für ein ungünstiges Zei-chen, daß sich die Revolution mit dem Ver-gießen unschuldigen Blutes anfange. Erstarb im 49sten Lebensjahre. Immer bleibter einer der größten Manner Englands. Dieharten Maßregeln, die Karl wählte, fandenentweder schon vor seiner Ministcrstellc statt,oder waren wenigstens keine Folgen seinerRathschläge. Auch wurde das über ihn ge-sprochne Urtheil in der Folge für^ungerechterklärt.

Karl