Druckschrift 
12 (1803)
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Vielleicht that er dieß in der süßen Erwa-,tung, daß sich der von seinem Edelmuth ge-rührte König seines Schicksals um so lebhaf-ter annehmen würde. Allein Karl gab dochendlich seine Einwilligung, daß die Vcrdam-mungsbill gegen Strafford, von einer Com-mission von vier Herren, in seinem Namen,genehmigt werden sollte. So blieb ihm dochder Trost, das Urtheil nicht selbst unter-schrieben zu haben! Dennoch war die Her-zensangst, die ihm Straffords Schicksal ver-ursachte , sehr groß. Eben so groß warStrassords Erstaunen, als ihm der König,auf dessen Schutz er rechnen zu können glaub-te, die Nothwendigkeit, ihn seinen Feindenpreis zu gcbcn, ankündigen ließ. „Verlaßteuch nicht auf Fürsten u. s. w." rief er aus.Doch bald war er wieder gefaßt, und nunbereitete er sich zum Tode vor, wozu manihm nur drey Tage Zeit gestattete. Karl ließ,um die Pairs zur Milderung seines Schick-sals zu bewegen, seine kleinen Prinzen andieselben schreiben; aber auch dieser Versuchwar vergeblich.

Straf-