sich wieder so furchtbar machte daß Bannersich über das Erzgebirge nach Meißen zu-rückziehen mußte. Aber auch hier war erwegen der ihm nachrückenden kaiserlichenKriegsmacht im Gedränge. Nicht eher alszu Erfurth in Thüringen, wo franzSsischesund hessisches Kricgsvolk zu ihm stieß, be-fand er sich wieder in Sicherheit. DerHerzog von Longueville, der Oberbefehlsha-ber des beruhardschcn freylich sehr geschmol-zenen Heeres, zog ihm zu Hülfe. DieHerzoge von Lüneburg, die der Kaiser durchdie Entziehung des Hochstifces Hildesheimbeleidigt hatte, führten ihm jetzt eben dieTruppen zu, die vorher gegen die Schwedengefochten hatten. Seine Macht wuchs da-durch so beträchtlich an, daß er gegen dieKaiserlichen und Bayern, über die Piccolo-miui den Oberbefehl führte, von neuem vor-rücken konnte. Dieser nahm jedoch beySaalfeld eine so vortheilhafte Stellung, daßer der von Bannern ihm angebothenenSchlacht sehr gut ausweichen konnte, undauch der übrige Theil des Feldzugcs, woHessen den Schauplatz abgab, zeichnete sichdurch keine bedeutende Vorfalle aus.
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