2?;
unzufriedene Volk besänftigen helfen. Zudieser Absicht brauchte man auch die erober-ten Fahnen und Standarten, die seitdem dieMarienkirche der französischen Hsuptstadtschmücken halfen.
Der Sieg bei, Nhcinfelden bewirkte, daßFrankreich für Bernhards Unternehmungensich etwas starker intcrcssirte, daß es denGeneral Gucbriant mit zooo Mann an denRhein marschieren ließ. Bernhard bedürfteder Unterstützung um so mehr, da seineeigne Armee, 14500 Mann Besatzungen ab-gerechnet, nicht mehr als 10500 Köpfe, aberlauter erfahrne und geübte Leute, zahlte.Doch von den Kaiserlichen, die er gefangennahm, traten die meisten in seinen Dienst,und einem so glücklichen Feldherrn, als demHerzoge Bernhard, lief das Kricgsvolk vonallen Seiten zu. Daher war er auch imStande, seine Eroberungen weiter auszudeh-nen, und unter andern auch Frcyburg hinzu-zufügen. Jetzt wünschte er sich den Besitzder Festung Brcysach, die den Eingang inElsaß, und die Herrschaft über den Rhein-strom, sicherte. Auf keine Festung dieser
Gegend