294
überlegen, daß er sich wieder nach Elsaßzurückziehen mußte. Im folgenden Jahre(i6z8) drang er, ohne von den Franzosenunterstützt zu werden, mit so glücklichem Er-folge bis an den Rhein vor, daß er sich dersogenannten Waldstadte bemächtigte. Er be-lagerte nun (im Febr.) auch Nhcinfcldcn,zu dessen Befestigung Natur und Kunst umdie Wette beygetragen hatten. Seinen leb-haften Angriff vereitelte der kaiserliche Ge-neral Savclli der mit beschleunigten Mar-schen der Stadt (am 21. Feb.) zu Hülfeeilte, und den Herzog zum Rückzüge nöthigte.Aber z Tage hernach fiel Bernhard überdie über ihren Sieg eben so sichern als über-müthigen Kaiserlichen so unerwartet her, daßsie sogleich in die größte Verwirrung gcrie-thcn. Zwey tausend Mann hatten dasSchicksal, in Bernhards Gefangenschaft zugerathen. Vier Generale, Savelli, Iohannzvon Werth, Enkeford und Sperrcnter be-fanden sich unter den Gefangnen. Die bey-den erster» sollte der Herzog nach Parisschicken; aber Savelli entwischte als Priesterverkleidet. An seine Stelle kam nun Enke-ford. Ihr Anblick sollte das über den Krieg
unzu-