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Interesse sehr merklich. Die nicdersachsischenFürsten weilten, der Geldbcytragc schon langeüberdrüssig, nichts mehr geben. Der HerzogGeorg von Lüncburg, sonst ein eifrigerBundesgenosse der Schweden, beschäftigtesich, anstatt dem Herzog Bernhard zu Hülfezu ziehen, mit der Belagerung der StadtMinden, die ihm eine ansehnliche Erwer-bung versprach. Der Kurfürst von Sachsen,der sich zur Verbindung mit Schweden nurdurch den Drang der Umstände bewogengefunden hatte, und der es vollends ganzunerträglich fand, unter der Direclion einesschwedischen Ministers zu stehen, der hattedie Nachricht von dem für die Schweden sounglücklichen Ausgauge der nördlingcr Schlachtkaum empfangen, als er die angefangne Be-lagerung von Prag aufhob, und sein Kriegs-volk aus Böhmen abmarschieren ließ. Seinehierdurch deutlich sich ankündigenden Gesin-nungen benutzte die spanische Parthey zuWien, die abgebrochnen VcrglciclMntcrhand-lungen zu erneuern. Der Herzog von Lau-cnburg machte den Unterhändler. Erst wurdenzu Leutmcritz in Böhmen, und hernach zuPirna in Sachsen (16Z4 Nov.) gewisse
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