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vollsten Feldherren, und doch könnte die Ar-mee, der schlechten Herbstwitterung wegen,nicht länger hier stehen bleiben. Man ver-legte sie daher in Winterquartiere, aber inso nahe, dasi sie in kurzer Zeit wieder zu-sammen stoßen konnten. Pnppenheim trenntesich mit einer beträchtlichen Abtheilung derArmee, um der von den Holländern belager-ten Stadt Cöln zu Hülfe zu kommen. Wald-stein blieb mit dem Ueberrcst seiner Mann-schaft nicht weit von Merscburg stehen. Erwollte sich von da nach Leipzig ziehen, nmdie Annäherung der Sachsen zu verhindern.
Doch Gustav Adolf hatte die große Ver-minderung der waldsteinschen Armee kaum er-fahren, als er mit beschleunigtem Marschevon Naumburg nach Wcißcnfels aufbrach.Waldsiein erstaunte über seine Erscheinung umso mehr, da er ihm im ersten Augenblicknicht viel über 12000 Mann entgegenstellenkonnte. Doch Pappenhcim war noch nichtweiter, als bis nach Halle gekommen, weiler sich der dasigcn Moritzburg bemächtigensollte. Ehe dieser wieder hcrbeyrückte, zogsich Waldstein in die weite Ebene zwischen
dem