Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
193
Einzelbild herunterladen
 

I9Z

ten, von welchem dem Tode weit mehr, alsvon dem Schwerdtc, Opfer dargebracht wur-den. Indessen gewannen jedoch GustavAdolfs Generale Zeit, sich seinem Lager zunähern. Der Herzog Wilhelm von Weimarzog in Thüringen und Niederfachsen ein klei-nes Heer zusammen, welches durch 4 sächsi-sche Regimenter verstärkt wurde. Zu diesemstießen der Landgraf Wilhelm von Hessen,und der Pfalzgraf von Birkcnfeld, mit demKricgsvolkc, das bisher am Rheine gestan-den hatte; mit diesen vereinigte sich noch derHerzog Bernhard von Weimar, und derGeneral Banner. Das daraus erwachseneHeer von beynahe zoooo Mann führte derReichskanzler Oxcnstiern dem königlichenLager zu.

Jetzt hatte Gustav Adolf eine Armee von70000 Mann zu seinem Gebothe, und andiese konnten sich, im Falle der Noth, nochviele tausend nürnbcrgische Bürger anschließen.Jetzt dürfte sich Gustav Adolf nicht mehr vorWaldstcins Angriffe fürchten; jetzt glaubte ersich vielmehr stark genug, seinen Gegner,ungeachtet dieser durch bayrisches KriegsvolkGallctti Wcltg. rar Th' N gleich-