worden waren, ans ihren Verschanzungenbey Limburg an der Elbe heraus; aber dieCroatcn erkühnten sich demungeachtet, bisvor die Thore von Prag ihre Streifzügefortzusetzen. Indessen fühlte sich der kaiser-liche Hof um diese Zeit in einer sehr be-denklichen Lage. Ans seiner ehemahls sofürchterlichen großen Kriegsmacht warenkleine, zerstreute Truppen-Abtheilungen ge-worden. Die Kricgseasse befand sich ineinem erschöpften Zustande; die Beyträgevon den Protestanten hatten aufgehört. DieLigistcn waren in einer ohnmächtigen Lage;der neue sicbcnbürgsche Fürst Ragoczy, unddie Pforte, drohece mit Krieg. Die Türkenstreiften schon bis in die Nähe von Wien.Den Bauern in Oestreich ob der Ens durfteman gar nickt trauen. Was gab es nungegen den König von Schweden, den soge-nannten Schneekönig, der sich schon denGränzen Oestreichs näherte, was gab esgegen den Kurfürsten von Sachsen, dessenArmee den größten Theil von Böhmen be-setzt hatte, für Hülfsmittel? Ferdinandsbrünstige Gebethe, und die steuerlichen Um-gange, durch die man sich den göttlichen Bey-
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