Druckschrift 
12 (1803)
Entstehung
Seite
170
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bey jeder Gelegenheit, die sich ihnen darboth,überfielen, und unbarmherzig behandelten,daß die Rache, welche jene durch Plünderungund Abbrennung der Dörfer ausübten, dieErbitterung immer höher spannte. Bey dieserLage der Umstände war aber, wenn er nunin die östreichschcn Erblande eindringen woll-te, sein Rücken gar nicht gesichert. Unddoch hatte er so viel gethan, hatte er vomRhein bis an die Jscr und Donau so vielerobert, hatte er so viele Protestanten vonden unerträglichen Bedrückungen des Kaisersbcfrcyt, halte er dessen Bundesgenossen, dieligistischcn Fürsten, so empfindlich geschwächt,hatte er seine Armee und seine Hülfsmittel,eher vermehrt, als vermindert! Furchtbarstand er jetzt in der Mitte von Bayern.Zwischen München und Wien befand sichkein fester Ort, der seinen Marsch aufzuhal-ten im Stande war. Die oberöstreichschenBauern erwarteten ihn schon mit Sehnsucht,um, von ihm unterstützt, dem kaiserlichenJoche sich zu entziehen.

Während daß sich Gustav 'jAdolf denkaiserlichen Erbsiaatcn von der Donau her

näherte.